23. ISPU-WM für Riesenschnauzer in Götzis/Vorarlberg

 

 

Von Donnerstag, 23. bis Sonntag, 26. Oktober 2014 fand in Götzis in Österreich die 23. ISPU Weltmeisterschaft der Riesenschnauzer statt. Insgesamt 57 TeilnehmerInnen aus zehn Nationen – Darunter auch Weitgereiste aus Polen oder Skandinavien. Sie alle kamen zusammen, um das Können ihrer Hunde beim Fährtengehen, Schutz und in der Unterordnung auf den Prüfstand zu stellen.

 

Mit dem Einmarsch der Nationen wurde die diesjährige Weltmeisterschaft am Donnerstagnachmittag feierlich eröffnet. Im Anschluss an tierärztliche Kontrolle und Mannschaftstraining folgte die Vergabe der Startnummern - und bereits zu diesem Zeitpunkt stand fest: Dieser Wettkampf wird bis ganz zuletzt spannend: Die Auslosung hatte für die Favoriten Startplätze in den Bewerben bis in den Sonntagvormittag hinein ergeben.

 

Spannung pur von Beginn an

 

Bei sonnigem Wetter und guter Stimmung begann der Wettkampf planmäßig mit den Fährtenarbeiten. Von Freitag bis Sonntagmittag standen dann im Götziser Mösle-Stadion Unterordnung und Schutzdienst auf dem Programm. Dabei wurde Leistung auf höchstem Niveau geboten, die zahlreich angereisten Zuseher kamen voll auf ihre Kosten.

 

Und so wurden auch schon beim Start der ersten Gruppe im Schutzdienst die Nerven des Publikums und der TeilnehmerInnen strapaziert: Bodo vom Hexenwald und sein Hundeführer Dennis Bernsee, der amtierende Doppel-Weltmeister, mussten disqualifiziert werden! Bodo hatte den Ärmel des Schutzhelfers nicht mehr losgelassen. Perfekte Sucharbeit beim Fährten zeigten hingegen die Hunde von Cristiana Stefanori (Italien) und Jaroslav Vidrna (Tschechien), dafür gab es von der Richterin jeweils das Maximum von 100 Punkten.

 

Siegerin und somit ISPU-Weltmeisterin 2014 wurde Petra Reichmann (Deutschland) mit Hataro vom Lindelbrunn. Platz 2 ging an Otmar Burger (Österreich) und Freak vom Hatzbachtal, den dritten Stockerlplatz belegte Anett Röder (Deutschland) mit ihrem Hund Scharly con todos los santos.

 

In der Mannschaftswertung ging der Weltmeister-Titel an Deutschland. Rang zwei belegte Österreich, der dritte Platz ging an Tschechien.

 

 

Krönender Abschluss

 

Mit einem rasanten Rahmenprogramm gingen am Sonntagnachmittag drei anstrengende und bis zuletzt spannende Tage zu Ende: Akrobatische Einlagen der FRK Dance School Dornbirn, "tanzende Hunde" aus der Schweiz und eine Sportvorführung des CDC-Götzis begeisterten das Publikum. Ein fulminantes Highlight boten im Anschluss Fallschirmspringer, die - die ISPU-Fahne schwenkend - aus 2.000 Metern Höhe absprangen. Der krönende Abschluss des Events war dann die folgende Siegerehrung mit feierlichem Einmarsch der Nationen.

 

Dank der hervorragenden Arbeit der Organisatoren rund um Albert Ritter, Obmann des Club des Chiens Götzis, der guten Stimmung, der kulinarischen Köstlichkeiten und dem reibungslosen Ablauf ist davon auszugehen, dass die 23. Riesenschnauzer-WM 2014 in Götzis als Highlight in die ISPU-WM-Geschichte eingeht.

 

Die 24. ISPU-Weltmeisterschaft wird 2015 in Großwechsungen in Deutschland ausgetragen. Auch die nachfolgenden Locations stehen bereits fest: Schweiz 2016, Tschechien 2017 und Ungarn 2018.

Siegerehrung Einzel Siegerehrung Mannschaft